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KI am Arbeitsplatz auf dem Vormarsch

Laut der "Zweiten Befragung zur Verbreitung und Auswirkungen von Digitalisierung und Wandel der Beschäftigung (DiWaBe 2.0)" setzen bereits 62 Prozent der Beschäftigten in Deutschland KI ein. Dabei nutzt die Mehrheit KI-basierte Anwendungen, wie Chatbots oder Übersetzungsapps, informell, also ohne formale Einführung durch den Arbeitgeber. Die Studie wurde gemeinsam von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in Kooperation mit dem Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB), dem Leibnitz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) durchgeführt und liefert detaillierte Einblicke in die Nutzung von KI am Arbeitsplatz.

Auswirkungen von KI-Anwendungen auf die Arbeitswelt

Aufbauend auf der ersten DiWaBe-Befragung im Jahr 2019 zur Nutzung digitaler Technologien lag der Fokus der zweiten Befragungswelle 2024 auf der Frage, welche KI-Anwendungen Beschäftigte in Deutschland nutzen und wie sich dies auf ihre Arbeitswelt auswirkt. Hierbei wurden verschiedene Dimensionen, wie Tätigkeitsanforderungen, Arbeitsbedingungen und Gesundheit, in den Blick genommen. An der repräsentativen Befragung nahmen rund 9.800 Beschäftigte in Deutschland teil.

Die Auswertungen zeigen, dass insbesondere höher qualifizierte Beschäftigte KI nutzen: Während nur etwa ein Drittel der Beschäftigten ohne Bildungsabschluss KI-Anwendungen verwendet, liegt der Anteil bei Hochschulabsolventen und Fachkräften mit Meister- oder Technikerausbildung bei fast 80 Prozent. Besonders verbreitet ist der KI-Einsatz in Bereichen wie Programmierung, Mathematik und Tätigkeiten mit Schreibanforderungen, wo sich die Nutzung in den letzten fünf Jahren stark ausgeweitet hat.

Höhere Arbeitsautonomie durch KI

Zudem berichten Beschäftigte, die häufig KI nutzen, über eine höhere Arbeitsautonomie, aber auch von einer gesteigerten Arbeitsintensität. Trotz dieser Zusammenhänge zeigen sich in ersten Analysen keine Hinweise auf direkte gesundheitliche Auswirkungen durch KI-Nutzung. Besonders im Hinblick auf die Wechselwirkungen zwischen technologischen Entwicklungen und den sich verändernden beruflichen Anforderungen bildet die Studie eine wertvolle Grundlage für künftige Forschungen. Das langfristige Ziel ist es, eine Datengrundlage zu schaffen, um die Auswirkungen des technologischen Wandels – und insbesondere von Künstlicher Intelligenz – auf die Arbeitswelt auch kausal analysieren zu können.  

Der Bericht "Digitalisierung und Wandel der Beschäftigten: Eine Datengrundlage für die Erforschung von Künstlicher Intelligenz und anderer Technologien in der Arbeitswelt" kann als PDF auf der Internetseite der BAuA unter www.baua.de/publikationen heruntergeladen werden.

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